Flächendeckende Kapazitätsberechnung

Einführung einer flächendeckenden und softwaregestützten Kapazitätsberechnung an der JGU ab dem Studienjahr 2016/17

An der JGU wurden bis zum Studienjahr 2015/16 ausschließlich die Aufnahmekapazitäten für Studiengänge berechnet, die einen Antrag auf Zulassungsbeschränkung gestellt haben. Infolgedessen lagen an der JGU flächendeckend keine entsprechenden Planungsziffern vor. Darüber hinaus hat der bisherige Kapazitätsprozess viele Ressourcen gebunden und war sehr zeitintensiv. Daher führte die Stabsstelle Planung und Controlling zwischen September 2015 und Februar 2017 über ein Projekt die flächendeckende und softwaregestützte Kapazitätsberechnung an der JGU ein.

Im Rahmen dieses Projekts wurden zwei zentrale Veränderungen im Bereich der Kapazitätsermittlung an der JGU eingeführt:

  1. Die Kapazitätsberechnung wird durch die spezielle Kapazitätssoftware »studi.kap« unterstützt.
  2. Die Kapazitätsberechnung wird für alle Studiengänge der JGU durchgeführt.

Die Einführung einer flächendeckenden und softwaregestützten Kapazitätsberechnung ist für die JGU mehrfach vorteilhaft:

  • Durch die geplante Erweiterung des Kapazitätsprozesses können für alle Studiengänge universitätsweit verlässliche Planungs- und Auslastungskennziffern bereitgestellt werden. Die Universitätsmedizin und die Hochschule für Musik Mainz, die eine eigene Kapazitätsermittlung durchführen, sowie der Fachbereich 06 (Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft) und die Kunsthochschule Mainz sind aufgrund ihrer komplexen und spezifischen Strukturen von der Kapazitätsberechnung ausgenommen.
  • Der bisherige Kapazitätsprozess wird weiter unterstützt, die eigentliche Kapazitätsberechnung beschleunigt und ein verbesserter Service für die Fachbereiche und Lehreinheiten ist möglich.

In dem im Frühjahr 2017 erschienenen Ergebnisbericht zur Einführung einer flächendeckenden und softwaregestützten Kapazitätsberechnung wurde erstmals ein Gesamtblick auf die Planungs- und Auslastungskennziffern der JGU und ihrer Lehreinheiten im Hinblick auf die Beanspruchung durch Lehre und Studium ermöglicht. Die wichtigsten dieser Kennziffern werden künftig in einem jährlichen Turnus auf Basis der jeweilig aktuellen Kapazitätsberechnungen neu ermittelt und mittels fortlaufender Berichte weitergeführt.

Die Umsetzung des Projekts erfolgte in fünf Schritten, den Zeitplan finden Sie im rechten Downloadbereich.